Bundes-Kaninchenschau in Leipzig

Am Wochenende waren in Leipzig die Kaninchen los, naja, stimmt nicht ganz, sie saßen in ihren Ausstellungskäfigen. Starten wir am Dienstag. Wir machen uns mit drei Kaninchenzüchter auf den Weg nach Leipzig, rund 80 Kaninchen im schlepp. Ca. 500 km liegen vor uns, Ziel sind die Messehallen in Leipzig.

Dort angekommen, konnten wir uns ein Bild davon machen, was passiert, wenn über 26.000 Kaninchen aus dem ganzen Bundesgebiet zusammenkommen. Ein imposantes Bild bot der Blick in die Halle.

Am Freitag geht es wieder nach Leipzig, 9 Mitglieder des Rassekaninchenzuchtvereins W168-Emsdetten e.V. haben sich auf den Weg gemacht.

Nach einer Übernachtung geht es dann am Samstagmorgen zur Bundeskaninchenschau. Der Kaninchenzüchter ist ein Frühaufsteher. Geöffnet wird um 7:00 Uhr, will man sehr gute Kaninchen kaufen, muss man sich so früh wie möglich in die Schlange der wartenden einreihen. Hat man diese Hürde genommen braucht man noch einen Katalog. In diesem sind alle Kaninchen und die dazu gehörenden Bewertungen ausgeführt. Der hat die Ausmaße eines Versandhauskataloges.

Hat man sich für ein Kaninchen entschieden, geht es auf dem kürzesten Weg zum Tierverkauf und mit etwas Glück ersteht man ein Zuchttier für die nächste Saison. Nun können wir uns in Ruhe die Ausstellung ansehen. Mit über 26.000 Kaninchen gibt es eine Menge zu sehen. Darunter viele Rassen die man nicht so oft zu Gesicht bekommt. Da sieht man dann Königsmantelschecken, Löwenköpfchen, Englische-Widder mit ihren langen Ohren und noch so manch andere Rassen, die recht exotisch daher kommt.

An dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleiben, dass auch Neuzüchtungen ausgestellt sind. Es kommen also noch immer Rassen und Farbenschläge dazu und erweitern die schon vorhandene Vielfalt. So verbringen die Vereinsmitglieder einen interessanten Tag. Karl-Heinz Schmittwilken stellte die besten Sallander, in der Kategorie Neuzüchtungen.

Die anderen Kaninchenzüchter: Jana und Gerlinde Dirting, Heinrich Kloppenborg, Christoph Austrup, Martin Pott und Franz Hörsting konnten sich im Mittelfeld positionieren. Wie heißt es so schön „Dabeisein ist alles“. Und die nächste Ausstellung, die Landesschau in Hamm, steht quasi schon vor der Tür.

Franz Hörsting

Franz Verfasst von:

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